Fluch und Segen: 7 biblische Lösungen für heilende Worte (Teil 3/3)

Wie kann ich lernen, Worte zu sprechen, die Leben bringen?

Deine Worte haben Kraft. Sie können heilen oder zerstören. Die Bibel zeigt uns, wie wir heilende Worte sprechen können, die aus einem erneuerten Herzen kommen. In diesem Artikel erfährst du 7 biblische Lösungen für eine veränderte Sprache.


1. Heilende Worte beginnen im Herzen

Jesus selbst sagt in Matthäus 12,34:

„Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“

Deine Zunge zeigt, was dein Herz füllt. Wenn Bitterkeit oder Wut in dir wohnen, kommen sie irgendwann über die Lippen.
Deshalb ermahnt uns Sprüche 4,23:

„Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz; denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“

Willst du Leben sprechen? Dann beginnt es mit deinem Herzen.


2. Bekenne deine Worte als Sünde – und empfange Vergebung

Wenn du erkannt hast, dass deine Worte verletzt oder zerstört haben, dann geh damit zu Jesus. Er vergibt gern.
In 1. Johannes 1,9 heißt es:

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“

Sag: „Herr, vergib mir. Reinige mein Herz. Reinige meine Zunge.“
Und dann empfange seine Vergebung mit dankbarem Herzen.


3. Widerstehe dem Bösen – auch mit deiner Zunge

Römer 6,13 ruft uns auf:

„Gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit.“

Das schließt deine Zunge mit ein.
Bete:
„Herr, gebrauche meine Zunge als Werkzeug deiner Gerechtigkeit.“
Wenn du fest bleibst, wird der Feind weichen.
(Jakobus 4,7)


4. Verstehe den wahren Zweck deiner Zunge

Warum hast du eine Stimme bekommen?
Psalm 108,2 sagt:

„Wach auf, meine Ehre!“

Im hebräischen Text ist „meine Ehre“ oft eine Umschreibung für die Zunge.
Deine Zunge ist dazu da, Gott zu loben.

Apostelgeschichte 2,26:

„Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge frohlockte.“

Wenn du deinen Fokus vom Problem zu Gott lenkst, wird dein ganzes Wesen verändert.


5. Entscheide dich, Gott zu loben – unabhängig von Gefühlen

Lobpreis ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung.
David sagte in Psalm 34,2:

„Preisen will ich den HERRN allezeit; ständig soll sein Lob in meinem Munde sein.“

Gerade wenn es schwer ist, hat Lobpreis Kraft.
Sag:
„Ich will dich loben – nicht, weil ich mich stark fühle, sondern weil du stark bist.“

Das ist geistliche Reife.


6. Erkenne Jesus als Hohenpriester deines Bekenntnisses

In Hebräer 3,1 heißt es:

„… betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses: Jesus.“

Wenn du Gottes Wort über deinem Leben aussprichst, wird Jesus aktiv.
Er steht vor dem Vater…als Hohenpriester deiner Worte.

Wenn du sagst:
„Der Herr ist mein Versorger“,
dann wirkt Er zu deinem Guten.

Halte fest an deinem Bekenntnis, auch wenn es schwer ist. (Hebräer 4,14)


7. Lebe göttliche Disziplin – auch im Umgang mit anderen

Jesus lehrt in Matthäus 18,15:

„Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin und überführe ihn zwischen dir und ihm allein.“

Nicht tratschen – sondern in Liebe persönlich ansprechen.
Wenn jemand schlecht redet, sag sanft:
„Hast du mit ihr direkt gesprochen?“
Wenn nicht, dann:
„Dann rede nicht mit mir darüber.“

So schützt du dein Herz – und die Gemeinde.


Zusammenfassung: 7 Schritte für heilende Worte

  1. Erkenne: Es ist ein Herzproblem
  2. Bekenne deine Schuld
  3. Widerstehe dem Bösen
  4. Verstehe: Deine Zunge ist für Gottes Ehre da
  5. Triff die Entscheidung zum Lobpreis
  6. Halte fest am Bekenntnis – Jesus ist dein Hoherpriester
  7. Lebe liebevolle, klare Disziplin im Miteinander

Wenn du diese Schritte gehst, wird sich deine Sprache verwandeln und dein Leben mit ihr.


Kurzes Gebet

Herr Jesus,
ich will, dass meine Zunge dir gehört.
Vergib mir, wo ich mit Worten verletzt habe.
Erneuere mein Herz, erfülle meinen Mund mit Leben.
Lass mich ein Werkzeug deines Segens sein –
im Namen Jesu. Amen.


Du bist dran

🎧 Dieser Artikel basiert auf Teil 3 meines Podcasts „Fluch und Segen“.
In der Serie lernst du Schritt für Schritt, wie deine Worte verändert werden können.
Hier kannst du Teil 1 oder Teil 2 lesen.

Ich mache jetzt eine kurze Pause über den Jahreswechsel – und bin im neuen Jahr mit neuer Kraft zurück.
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